Wie du uns helfen kannst – aus zwei Perspektiven
Aus meiner Sicht als Betroffener:
Ich weiß, dass der Weg aus der Sucht schwer ist, aber ich habe die Möglichkeit, ihn zu gehen. Der erste Schritt ist, mir einzugestehen, dass ich Hilfe brauche – und sie auch anzunehmen. Ich kann mich an Menschen wenden, die mich verstehen, sei es eine Selbsthilfegruppe wie Polytox, ein Therapeut oder jemand, der mir nahesteht. Ich kann lernen, über meine Gefühle zu sprechen, statt sie mit Substanzen zu betäuben. Jeder Tag ohne Sucht ist ein Erfolg – und auch wenn ich stolpere, bedeutet das nicht, dass ich aufgegeben habe.
Aus der Sicht eines Außenstehenden (Angehörigen, Freundes, Partners):
Ich kann dich nicht zwingen, dich zu ändern – aber ich kann für dich da sein. Ich kann zuhören, ohne zu verurteilen. Ich kann dich ermutigen, dir Hilfe zu suchen, aber ich darf nicht versuchen, die ganze Last für dich zu tragen. Ich kann dich unterstützen, ohne deine Sucht zu ermöglichen. Und ich kann lernen, Grenzen zu setzen – für dich, aber auch für mich. Denn auch meine eigene Gesundheit ist wichtig. Gemeinsam können wir den Weg raus aus der Sucht finden – aber der erste Schritt beginnt bei dir.
Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!